Beiträge vom Januar, 2008

Stinktier stinkt!

Dienstag, 29. Januar 2008 4:25

Aber wie! Vielleicht hat sich ja noch jemand – wie mich – beim ersten Erblicken eines Stinktieres, meist in Form einer Zeichentrickfigur, gefragt, wie das Ding eigentlich riecht. Ich hab die Antwort herausgefunden: ES STINKT BESTIALISCH. Irgendwie ist es ein Mix aus konzentrierten Zoo-geruch, ja wirklich so wie Zoo riecht nur tausendmal konzentrierter, und Haschisch. Es ist auf jeden Fall eklig!

Mittlerweile ist es sogar so, dass kein Tag vergeht, an dem es nicht irgendwo auf dem Weg zur oder von der Arbeit nach dem Sekret des schwarz-weißen Gängsters riecht. Am schlimmsten, und ich glaub das ist auch im 90% Auslöser des Geruches hier in der Gegend, ist es wenn so ein Vieh überfahren wird! Zum einen erschreckt es sich und stößt sein Eau-de-Toilette aus und zum anderen wird die geballte Gestankkraft durch das Breitfahren des Tieres entfesselt. Wir haben uns schon gefragt, ob es dann weniger stinkt wenn so ein Tier von hinten überfahren wird. Getreu nach dem Motto, was ich nicht weiß, stink ich nicht an. Wie auch immer, jeder der herkommt wird früher oder später den Geruch zu riechen bekommen und ihn wahrscheinlich ebenso hassen, wie ich.

Erwähnen muss ich noch, dass ich einen neuen Meilenrekord am Samstag aufgestellt habe. 150.000 Meilen oder 240.000 Kilometer hat mein Auto nun schon auf dem Buckel. Ich hätte nie erwartet ein solches Auto mal zu fahren, aber es war nunmal billig!

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Stupidity

Mittwoch, 23. Januar 2008 6:35

Stupidity = Dummheit, Stupidität

USA ist das Konsumland schlechthin, das merkt man an jedem Feiertag, Tag nach einem Feiertag und eigentlich zwischen den Feiertagen auch.

Nicht anders verhält es sich da mit dem Valentinstag. So schallmayt mir jeden Früh auf dem Weg zur Arbeit die gleiche Werbung aus dem Radio entgegen. Eine ortsansässige Kredithaifirma preist extra für den Tag der Liebe ein besonderes Kreditangebot an, mit dem es mir ermöglicht wird, meiner Herzallerliebsten den dicksten Diamanten zu kaufen, da nur das die wahre Liebe zeigt. Jedesmal treibt es mir ein Lächeln ins Gesicht mit dem Gedanken, wie ein naiver 20 jähriger Amerikaner sich einen schwindelerregend hohen Kredit aufnimmt, um der Frau seiner Träme die Liebe zu gestehen. Dass sich das Geschäft nur für den Kreditgeber lohnt, brauch ich ja (nahezu) niemandem erzählen.

Aber das Geschäft mit Armors Tag macht auch vor dem hiesigen Grußkartenverkauf nicht halt. So las ich doch folgende Zeilen auf einer Karte:

There is only one big happiness in life: to love and to be loved!

Auf gut deutsch:

Es gibt nur eines im Leben, was richtig glücklich macht: Lieben und geliebt zu werden!

Das den Amis immer mehr das Denken abgenommen wird, ist ein offenes Geheimnis, aber das solcher Unfug in aller Öffentlichkeit verbreitet wird …

Nachtrag: Nein Antje, ich kann keinen Kredit aufnehmen, da ich in den Staaten noch nicht kreditwürdig bin. Aber ich lieb dich trotzdem!

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Typisch deutsch: Gulasch

Montag, 21. Januar 2008 3:53

Ich weiß, Gulasch ist alles andere als deutsch. Aber immerhin kann man gekochte Kartoffeln als “irgendwie-deutsch” verkaufen. Also ich hab heut Abend Gulasch zubereitet und es tatsächlich geschafft, meine Vermieter damit glücklich zu machen. Somit schaffte ich es nun schon 2mal sie von meinen Kochkünsten zu überzeugen. Wie oft sie schon, nicht-begeistert von meinem Essen waren, muss ja nicht weiter erwähnt werden.

Nun der Grund, warum ich das hier schreibe. Dank meine meiner geliebten Freundin konnte dieses wunderbare Essen auf den Tisch gebracht werden. Durch ihren unermüdlichen Einsatz, mir vorletztes Jahr ein Kochbuch zu schenken, wurde mir dieser unglaubliche Abend ermöglicht.

Der zweite Dank geht an meine Mutti (sie liebt es, so genannt zu werden!). Denn durch ihre Hilfe und ihren unermüdlichen Einsatz, mir das Rezept für ihren Kartoffelsalat zur Verfügung zu stellen, wurde mir der damalige unglaubliche Abend ermöglicht.

Um Mama zu danken und damit ich es mir merken kann, werde ich mal eben das Rezept zum mir unglaublich-abende-bringende Kartoffelsalat veröffentlichen:

  • Zutaten:
    • Miracle Whip
    • Milch
    • Gewürzgurken
    • 1/4 Zwiebel
    •  1.5 Äpfel
    • 4 hart gekochte Eier
    • Kartoffeln

    Miracle Whip in eine Schüssel geben, salzen (nicht zu wenig) das ganze mit Milch verrühren. Milch solange hinzugeben, bis das ganze eine puddingartige Konsistenz erreicht. Gwürzgurken und Zwiebeln würfeln. Die Äpfel schälen und ebenso würfeln. Das gleiche mit den Eiern und alles zusammen in die Schüssel hauen und verrühren. Nun die gekochten Kartoffeln schälen und in Scheiben schneiden. Dann geschnittene Kartoffeln und Sauce zusammen in eine Schüssel geben, vorsichtig verrühren und eine ganze Weile lang ziehen lassen. Dann servieren!

Ich schwöre, wer sich daran hält, wird den super besten Kartoffelsalat der Welt machen. Nein moment, den zweitbesten – der beste kommt von Mutti!

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Führerscheinprüfung bestanden … schon wieder

Freitag, 18. Januar 2008 6:30

Zum zweiten mal in meinem Leben habe ich nun die praktische Prüfung, um ein PKW fahren zu dürfen bestanden.

Zugegeben, das war heute sehr sehr simpel. Kein Einparken rückwärts, seitwärts oder vorwärts. Die größte Hürde bestand darin, die Handzeichen korrekt wiederzugeben:

  • Linke Hand aus dem Fenster strecken = Linksabbiegewunsch
  • Linke Hand aus dem Fenster nach oben halten = Rechtsabbiegewunsch
  • Linke Hand aus dem Fenster nach unten halten = Bremsen

Ich habe demonstrativ das Fenster vor Fahrtantritt wieder nach oben gemacht, auch wenn draussen 20 Grad und eine dementsprechende Wärme im Auto vorherrschte. Die Fahrt an sich ging auch nur 20 Minuten. Vor Fahrtantritt schallmayte mir noch ein “Ist das Radio an?” entgegen und als ich dann auf ein “Es ist aber ganz schön warm heute” keine Antwort bekam, war mir klar, dass das die wohl ruhigsten 20 Minuten während einer Autofahrt mit Beifahrer meines Lebens werden. So begrenzte sich der Monolog meiner Prüferin auf “Nächste Kreuzung links”, “Nächste Kreuzung rechts” und ein überraschendes “Rückwärts”.

Zum Glück habe ich den Mist hinter mich gebracht und gleich beim ersten Mal bestanden. Andernfalls hätte ich für die Nachprüfung 5 Dollar zahlen müssen und hätte wieder nur eine temporäre Fahrererlaubnis bis zur nächsten Prüfung bekommen. So habe ich nur eine temporäre Fahrererlaubnis bis zur Ausstellung meines Kalifornischen Führerscheins erhalten.

Achja, was auszusetzen hatte sie aber auch: Ich solle während der Geradeausfahrt mehr nach links und rechts schauen. Da ich mir dachte, ich will meine Erlaubnis haben, nickte ich ohne große Verzögerung auf den Quatsch einfach nur ab.

Fahrprüfungen: 3 – davon durchgefallen: 0
Guter Schnitt, würde ich meinen!

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Angebarbecuet

Montag, 14. Januar 2008 4:10

BBQ = Barbecue = Grillen auf amerikanisch

Da heute schon am zweiten Tag in Folge das Thermometer auf über 60° stieg (Umrechnung von Fahrenheit in Celsius: ungefähr (Wert – 30) / 2 also bei 64°F sind es 17°C) und es somit angenehm warm draussen war, haben wir die Gelegenheit genutzt, um den Grill hervorzuholen. Ich bot mich dabei an, das Fleisch einzulegen. War es nicht weiter verwunderlich, dass Donna, als Uramerikanerin, keine Ahnung davon hatte, warum ich Bier, Zwiebeln und Senf benötige, war ich umso überraschter, dass auch Carsten, als guter alter deutscher Leidensgenosse, kein blassen Schimmer davon besaß, worin ich das Fleisch einlegen will.

Ich konnte doch beide von den wohlschmeckenden, marinierten Schweinestücken überzeugen und glaube sogar, ein paar Anhänger des typisch alten ostgermanischen Brauches der Pre-grillfleisch-preparation dazugewonnen zu haben. Da das Wetter so unglaublich schön war, hab ich die Gelegenheit genutzt und ein paar Fotos vom Hinterhof und dem Haus gemacht.

Am Ende war es dann wohl doch eher ein Grillen, als ein BBQ. Egal, ich habs genossen und freue mich auf die kommenden Tage und Wochen. Mir wurde nämlich versprochen, dass ich auch ein typisch amerikanisches Barbecue kennenlernen werde.

Des Weiteren will ich Erwähnen, dass so langsam die Zeit der Besuche losgeht. Antje hat jetzt ihren Flug gebucht (dank TravelIQ sogar sehr günstig – Grüße an Jan) und wird mich somit vom 07.03. bis 26.03. mit ihrer Anwesenheit beglücken. Folgenden Satz schreibe ich nun aus freien Stücken, mir wurde nichts vorgesagt, ich schreibe alles aus meinem eigenen Gedächtnis:

Dann werden wir so dies und das machen, zusammen mit meinem süßen Schatz. Worauf ich mich sehr freue, weil ich sie so liebe, über alles auf der Welt und viel mehr. Ausrufezeichen, Ausrufezeichen, Ausrufezeichen. (vom Zettel hochschaut)

Geplant haben wir unter anderem einen Besuch in Las Vegas, Los Angeles und dem Grand Canyon. Mal schauen, was wir alles schaffen werden in der Zeit.

Nur eine Woche später, also am 01.04., kommen dann meine Eltern mit meinem Neffen und bleiben bis 14.04. Auch hier sehen die Planungen auf jeden Fall einen Besuch am Grand Canyon vor sowie ein Besuch im Yosemite Nationalpark. Was wir darüber hinaus noch veranstalten, entscheiden wir spontan.

Und nun ganz im Ernst: ich freue mich wirklich riesig drauf, erst meine Freundin und dann meine Familie hier begrüßen zu dürfen. Ich hoffe nur, genügend Zeit zu finden, auch nebenbei Arbeiten zu gehen. Andernfalls dürfte ich wohl ein wenig Ärger mit meinem Supervisor, als auch mit meinem Manager bekommen.

Link: Picasa Webalbum – Angrillen oder Barbecue im Januar

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Von großen Wellen und kleinen Ausgaben

Sonntag, 13. Januar 2008 4:25

Heute war ein erwähnenswerter Tag … und der gestrige auch.

Schon gestern haben wir herausgefunden, dass am heutigen Samstag ein Surf-Contest hier in der Nähe stattfinden soll. Momentan ist gerade “Mavericks”-Saison. Anfangs hab ich noch an die Dallas Mavericks gedacht, wurde dann aber schnell eines besseren belehrt, dass es sich dabei um bestimmte Wellen in Strandnähe handelt. Sogenannten Mavericks zeichnen sich durch ihre Größe aus und bieten deshalb beste Grundlage für surf-eifrige Sportler.

Also sind wir heute zum Wettkampf gefahren und haben dort ein wenig zugesehen. Nunja, ehrlich gesagt, bin ich wegen den Wellen hin, genannter Wettkampf gab nur Grund und Anlass wirklich runter zu fahren und vielleicht noch ein wenig mehr zu erleben. Allerdings ist es für einen Zuschauer ohne Fernglas – wie ich es war – sehr sehr schwer im offenen Meer Menschen auf Surfbrettern auszumachen, gerade wenn die Welle mehr als 5mal so groß ist wie der menschliche Körper. Aber die Videoleinwände ließen wenigstens erahnen, wie es aussieht, sich auf Holzunterlagen in die Wellen zu schmeißen. Ich hab ein paar Fotos gemacht, leider war durch die Gischt nicht ganz das Wetter um viele Fotos zu machen. Von der Landschaft aber war die Gegend super und ich weiß, dass ich dort definitiv nochmal hinfahren werde, wenn weniger als 40.000 Leute sich am Wasser rumtreiben.

Der zweite Erwähnenswerte Punkt dreht sich um getätigte Ausgaben. Heute habe ich es geschafft, fast ohne Hilfe und Überzeugungsarbeit, mir ein neues Notebook zuzulegen. Ich habe mich zu dem Punkt gebracht, lieber ein Laptop, als einen PC zu kaufen, da meine Möhre hier gerade in Sachen Skype sehr sehr lästig geworden ist. Also hab ich mir ein Modell rausgesucht, mit dem ich auch Spielen kann, was natürlich auf Kosten der Akkulaufzeit geht. Aber damit kann ich endlich wieder dem “Gaming” fröhnen, was insbesondere meine Ligakollegen von WirPre freuen wird. Dann fehlt nur noch das Lenkrad und ich bin wieder dabei!

Und wie schon gesagt, war gestern auch erwähnenswert. Ich habe gestern mit meinem Supervisor gesprochen und überraschenderweise meinte sie zu mir, dass ich eine fantastische Arbeit leiste. Als ich dann nur “Ende meines Praktikum …” in den Mund nahm, fing sie schon an eine Email zu tippen und zu mir zu meinen, dass es nicht im März enden wird. Das heißt, ich habe nun die Bestätigung, zusätzliche 6 Monate mein Praktikum durchführen zu können. Ich bin für meinen Teil sehr glücklich darüber, bin mir aber im Klaren, dass es nicht Allen so geht. Dennoch hoffe ich, dass sich soweit jeder für mich freuen kann.

Link: Picasa Webalbum – Half Moon Bay Surf Contest
Link: Mavericks Surf

Thema: Arbeitsleben, Trips | Kommentare (2) | Autor: Pedda

Mercedes

Dienstag, 8. Januar 2008 4:36

Ja, da ist er nun. Mein zweites selbst erworbenes Auto ist nun also ein Mercedes 300E. Ich hoffe nur, dass dieses Gefährt mir länger als 2 Monate treu sein wird.

Auf eine gute Zusammenarbeit.

Bitte entschuldigt die unscharfen Bilder, aber ich war ein wenig in Eile und die Lichtverhältnisse waren auch nicht mehr so klasse. Werd in den kommenden Tagen bessere Aufnahmen vom Auto machen.

Link: Picasa Webalbum – Neues Auto

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Piece of Junk

Montag, 7. Januar 2008 2:56

Ja, geschafft.

Anscheinend beginnt das neue Jahr ganz gut für mich. Nachdem ich seit Samstag wieder dabei war mein Auto los zu werden, hat sich dann heut doch jemand gemeldet, sich das Auto angesehen und es schlussendlich sogar gekauft. Für den Metallklumpen hab ich noch ein bisschen was rausschlagen können. Auch wenn es sich dabei gerade mal um ein bisschen mehr als 30% des Kaufwertes handelt, den ich löhnen musste, bin ich doch ganz zufrieden, das Ding nicht mehr sehen zu müssen.

Nun heißt es: Komm her Bonzenkarre, hau ab Schrotthaufen! Herrlich!

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Frohe Weihnachten, gesundes Neues und wieder da

Sonntag, 6. Januar 2008 17:16

Nun war es doch tatsächlich mal für ungefähr 2 Wochen ruhig hier. Liegt aber nur daran, dass ich ja meinen Heimaturlaub genommen hab und dementsprechend erst am Freitag wieder hier angekommen bin. Es war wirklich eine schöne Zeit zu Hause. Sowohl in Familie, als auch mit Freunden und allen voran mit Freundin!

Auch die Silvesterparty war klasse, wenn auch sehr sehr spontan eine Entscheidung fiel, aber Antje und ich haben wirklich eine Menge Spaß gehabt! Ich hoffe doch, ein paar Fotos von der Feier noch sehen zu können.

Weiterhin richtig Laune hat die Arbeit mit Papa gemacht. Den Lohn dessen gibt es hier zu sehen. Basteln und Spielen, wirklich klasse, was wir geschafft haben.

Und es sei an der Stelle nochmal meine Schwester erwähnt: Seit Freitag kann sie sich als Weltmeister im Line-Dance bezeichnen. Von dieser Stelle aus nochmal meine allerliebsten Glückwünsche dafür und ich hoffe, du weißt, wie stolz ich auf dich bin. Jetzt kann ich sagen, einen Weltmeister in der Familie zu haben.

So nun heißt es aber weiterhin versuchen das alte Auto loszuwerden und den neuen anzuschaffen (aller Voraussicht nach, kann ich es am Montag nach der Arbeit abholen). Und natürlich bin ich gespannt, was sich auf Arbeit für neue Aufgaben über die 2 Wochen ergeben haben.

Also es wird in den nächsten Tagen wieder bestimmt mehr Bewegung in den Blog hier kommen!

Link: Picasa Webalbum – Eisenbahnplatte

Thema: Allgemein, Trips | Kommentare (1) | Autor: Pedda